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Rezensionen - Das Geheimnis der Partisanen-Tora

Mai 2010

Seit der Stolpersteinverlegung für Gerhard Loewe (Kreuznacher Straße 6) dürfte Dankwart Paul Zeller vielen noch in guter Erinnerung sein. Nun hat er ein neues Buch geschrieben: „Das Geheimnis der Partisanen-Tora“. Diese „theologische Kriminalgeschichte“ setzt mit dem Bau der Santa Maria della Salute in Venedig ein. Gut 300 Jahre später steht Theophil Böttcher bewundernd vor diesem Gotteshaus. In russischer Gefangenschaft hat er sich von diesem Kleinod erzählen lassen. Inzwischen studiert er Theologie und nutzt seine Semesterferien, um die Lagunenstadt kennen zu lernen. Begierig durchstreift er Straßen und Plätze, erkundet Kirchen und Kanäle. Zufällig entdeckt er den Campo del Ghetto nuovo, das ausgestorbene Judenviertel. Warum, fragt er sich, hat er davon bisher nie gehört?
Jahrzehnte später, Böttcher ist längst Pfarrer in Tübingen, kommt er dank Perestroika und Städtepartnerschaft im karelischen Petrosawodsk, wo er Kriegsgefangener war, mit der jüdischen Gemeinde in Kontakt.
Welche Verbindung mag sich zwischen der 400 Kilometer nördlich von St. Petersburg gelegenen Industriestadt und Venedig ergeben? Wie kommt die arme jüdische Gemeinde dort in den Besitz einer wertvollen Tora, und welche Rolle spielt Theophil Böttcher alias Dankwart Paul Zeller dabei?
Lesend und erzählend stellt der Autor sein neues Werk vor und beteiligt seine Zuhörer an einem Geschehen, das Erlebtes und Erfundenes, Realität und Fantasie, Vergangenheit und Gegenwart ineinander verwebt.

Rainer Redies

 

Eine theologische Kriminalgeschichte. C. M. Brendle Verlag, Albstadt, 2008, 142 S.
Erneut legt Dankwart Paul Zeller - württembergischer Pfarrer, seit fast 25 Jahren im Ruhestand - ein kleines, feines literarisches Werk vor, das aus seinen vielen Erinnerungen an Krieg und Nachkrieg entstanden ist. So wie sich der durch die Hitlerei entfesselte Krieg mit seinen großen Schrecken über ganz Europa verbreitet hat, so zieht sich mitten durch diese Schrecken eine historisch wahre Begebenheit, jedoch mit zum Teil verfremdeten Personen und Orten, die fast unglaublich und doch überzeugend und bewegend die Saat für eine neue Ernte der Versöhnung und des Friedens enthält.
"Zeller erzählt eine Geschichte, seine Geschichte. Und er erzählt sie gut. Gut im Sinne von anschaulich, engagiert, mitreißend, anrührend. Seine Geschichte von der ‚Partisanen-Tora’ stellt so etwas wie die Summe seiner Lebenserfahrungen als Kirchenmann und Christenmensch dar im Blick auf ein neues Verhältnis von Christen und Juden. Sie ist sein Vermächtnis an kommende Generationen!", schreibt der katholische Theologieprofessor und Literaturkenner Karl-Josef Kuschel in seinem Vorwort.
Spannend wird die Spurensuche nach dem Schicksal einer Tora-Rolle auf dem Weg von Venedig bis in die Tübinger Partnerstadt Petrosawodsk im russisch-finnischen Karelien erzählt. Und dies ist zugleich die Botschaft an die Nachgeborenen: Zu dem "Nie Wieder Krieg!", dem der Autor sich als Christ und als Pfarrer nach 1945 entschieden verpflichtet hat, kommt der eindringliche Aufruf zur Aussöhnung und zum Frieden zwischen Israel und den christlichen Kirchen hinzu.
In der Synagoge von Pedrosawodsk, die als erste nach der Wende in Russland neu errichtet wurde, findet die wieder gefundene Tora eine neue Heimat. Und so endet die Geschichte mit der drängenden Frage, ob und wo wir Heutigen solche Stätten und Häuser wie diese Synagoge haben, wo die Dankbarkeit für das Ende der Schreckensherrschaften des 20. Jahrhunderts und der Friede zwischen den Menschen eine bleibende Wohnung finden können.
Christoph Hahn

Widerstand und Versöhnung

Pfarrer i. R. Dankwart Paul Zeller aus Tübingen hat in seinem dritten Roman wieder biographische Erlebnisse spannend verarbeitet. Er war nämlich hauptsächlich beteiligt an der Aufsehen erregenden Aktion, in der deutsche Christen mitgeholfen haben, dass in Russland erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder eine Synagoge eingerichtet werden konnte. Dazu musste unbedingt eine Tora-Rolle besorgt werden, für die Zeller Geld sammelte und nach Petrosawodsk in Karelien brachte. Ist schon diese ungewöhnliche Hilfsaktion ziemlich einmalig, so erstaunt umso mehr die Geschichte der Tora-Rolle. Es stellte sich nämlich heraus, dass diese aus Venedig stammt, dann im Krieg zu den Partisanen Jugoslawiens kam und schließlich in England aufbewahrt wurde, wo sie zum Verkauf freigegeben wurde. Zeller geht nun diesen Spuren nach und bietet in seinem Buch nicht nur spannende Erzählungen der verschiedenen Akteure, sondern nebenbei eine versöhnliche Botschaft, wie künftig das Verhältnis von Juden und Christen gestaltet werden kann.
Das Vorwort von Karl-Joseph Kuschel führt ein wenig in die reale Begebenheit ein.
Wolfgang Wagner

 

„Das Geheimnis der Partisanen-Tora. Eine theologische Kriminalgeschichte“

Dankwart-Paul Zeller, mit dem zusammen ich seit zwölf Jahren von Tübingen aus die partnerschaftlichen Beziehungen zur jüdischen Gemeinde Petrosawodsk pflege, hat sein drittes Buch veröffentlicht: nach „Galerie-Kneipe“ (die vierte Auflage erschien unter dem Titel: „Abschied von Hiob“) und „Kelterzeit“ nun also eine theologische Kriminalgeschichte, „Das Geheimnis der Partisanen-Tora“, mit einem Vorwort von Karl-Josef Kuschel. Zeller erzählt die fiktive Geschichte der Torarolle, die Tübinger Christen den Juden Kareliens schenkten,

und verbindet sie mit realen Menschen und Orten, die in seinem Leben Bedeutung gewonnen haben. Die Handlung setzt nach der schwarzen Pest 1630 in Venedig ein, beim Bau der Dankes-Kirche Santa Maria della Salute. 319 Jahre später steht der Protagonist der Erzählung, der Kriegsheimkehrer und Theologe Theophil Böttcher, vor dieser Kirche, er entdeckt aber auch das Getto von Venedig und die Geschichte der Venezianer Juden. Als Pfarrer in Tübingen engagiert er sich für die Städtepartnerschaft mit Petrosawodsk und das Geschenk einer Torarolle. Auf dem Holzteller der Rolle entdeckt er merkwürdige Schriftzeichen. Er forscht nach und kann schließlich das Geheimnis der Tora lüften, die heute in der Synagoge von Petrosawodsk zur wöchentlichen Lesung kommt. „Diese neu gegründete Synagoge (die erste in ganz Russland seit dem Zweiten Weltkrieg) ist, vergleichbar mit der St. Maria della Salute in Venedig, ein Dank für das Ende der braunen Pest und das Wiedererstehen jüdischen Lebens in Karelien,“ resümiert Zeller sein Werk. Das Buch ist im C. M. Brendle Verlag Albstadt erschienen.
Ölbaum online Dr. Michael Volkmann

Das Geheimnis der Partisanen – Tora
Eine theologische Kriminalgeschichte
Von Dankwart Paul Zeller

Vorgestellt wird dieses Buch von mir in Regenbogen II, da es mit vielen ungewöhnlichen Begegnungen und einer Tora-Rolle zu tun hat. Eine Geschichte, deren Verlauf  spannend ist und wie der Verfasser des Vorworts, Karl-Josef Kuschel, Professor an der Kathol.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen abschließend sagt:
„Das  Buch endet mit vielen Fragezeichen, mit Anstößen zum Denken und Handeln für die Leser“.
Recht hat er !!! – und nachdem ich es heute, hier im Kibbuz  Tirat Zwi in der Jordantal-Ebene ausgelesen habe, mit so mancher Träne weil das Herz zutiefst berührt wird, möchte ich den Besuchern meiner Seite diese kleine Perle nicht vorenthalten.
Aus Regenbogen II